Therapeutisches Handpuppenspiel in der Pflege: Was ist der Sinn dahinter?
Die therapeutischen Handpuppen werden so lebensecht wie möglich dargestellt. Sie haben Kopf, Arme, Beine und Körper. Im Gesicht lässt sich der Mund öffnen und selbst die Zunge ist beweglich. So werden sie zu einem Gesprächspartner für ihr Publikum. Alte und demenziell erkrankte Menschen öffnen sich den Puppen leichter, berichten sogar von Problem oder ihren Sorgen. Mithilfe der Puppen können wichtige Aufgaben einfacher durchgeführt werden: Medikamenteneinnahme, Behandlungen und Übungen oder andere Dinge, die sich sonst als schwierig gestalten.
Therapeutisches Handpuppenspiel in der Pflege: Endlich wieder Spaß haben!
Die Medizin und ihre Behandlungsmethoden entwickeln sich stetig weiter. Heute wissen wir, dass auch unsere innere Einstellung und unsere seelische Verfassung viel zu unserer Gesundheit beitragen. Handpuppen bringen im wahrsten Sinne des Wortes Farbe in den grauen Alltag, zaubern ihrem Publikum, ob alt oder jung, ein Lächeln ins Gesicht und machen einfach Spaß. Das tut, gerade in Pflegeeinrichtungen, nicht nur den alten Menschen gut, sondern auch den Pflegepersonen und den Angehörigen.
Die Zukunft der Pflege wird immer mehr auch auf das Handpuppenspiel zurückgreifen und sich die lustigen Gesellen zu Hilfe nehmen. Zudem gibt es immer mehr Möglichkeiten: In Zeiten des Stresses und des Personalmangels werden Puppen entwickelt, die mittels der richtigen Elektronik selbst zur Kommunikation und Aktion anregen sollen.