Pflege bei Krebs

Die Diagnose Krebs ist immer noch ein schwerer Schlag – sowohl für den betroffenen Menschen selbst, als auch für die Menschen in seiner Umgebung.

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Ist der erste Schock überwunden, stehen viele Fragen im Raum, die einer Antwort bedürfen. Die Betroffenen möchten wissen, wie es mit ihnen weitergeht, welche Behandlungsmöglichkeiten sie haben und wie ihr Leben sich von nun an gestaltet.

Pflege bei Krebs – Pflege von Krebspatienten zu Hause

Es gibt unzählige Krebsarten und dementsprechend unterschiedliche Behandlungsmethoden. Zudem ist die Diagnose einer Krebserkrankung auch von dem betroffenen Patienten selbst abhängig und daher ist jeder Mensch mit einer Krebserkrankung individuell zu Betrachten, dennoch gibt es einige Grundsätzlichkeiten und Gemeinsamkeiten, die auf fast alle Betroffenen angewandt werden können.

Viele Betroffene möchten zum Beispiel weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben und zu Hause gepflegt und versorgt werden. Viele Fälle werden aus diesem Grund ambulant behandelt und der Patient muss nur für die aktive Behandlung, also eine Chemo- oder Strahlentherapie, die behandelnde Klinik aufsuchen.

Die Pflege bei Krebspatienten wird vor allem dann zu Hause durchgeführt, wenn:

  • der Patient noch relativ fit ist und sich gut selbst oder mit etwas Unterstützung in den eigenen vier Wänden zurechtfindet
  • der Patient eine kurze Phase der Übergangszeit zwischen Klinikaufenthalt und Rehabilitation überbrücken muss
  • die Pflege des Krebspatienten im Endstadium zu Hause stattfinden soll

Pflege für Krebspatienten – Die Pflege krebskranker Menschen

Da es durch die Erkrankung an Krebs zu schweren körperlichen Einschränkungen kommen kann, ist es von immenser Wichtigkeit, krebskranke Menschen adäquat zu pflegen. Krebserkrankungen sind in der Regel mit Schmerzen oder körperlichen Schwierigkeiten verbunden, die sich in Lähmungen, Taubheitsgefühlen oder anderen Ausfallerscheinungen zeigen. Zudem kommt es auch gerade nach den verschiedenen Therapieformen zu Nebenwirkungen. Besonders die Chemotherapie und Strahlentherapie sind hierbei mit erheblichen Einschränkungen verbunden und erfordern daher eine besondere Pflege nach Chemotherapie oder Strahlentherapie.

Findet die Pflege durch Angehörige oder Ehepartner in den eigenen vier Wänden statt, ist hierbei darauf zu achten, dass die Betroffenen häufig sehr schlapp und geschwächt sind und viel Unterstützung benötigen. Die Pflege bei Krebs kann dabei auch für die Angehörigen kräftezehrend sein, da krebskranke Patienten häufig hohe Ansprüche an ihre Pflege stellen, um ihre Symptome zu lindern. Hier sind viel Geduld und Einfühlungsvermögen erforderlich.

Auch unterscheidet sich die Pflege eines erfolgreich behandelten Patienten von der eines Krebspatienten, dessen Krankheit sich im Endstadium befindet.

Pflege bei Krebs – Die Pflege von Krebspatienten im Endstadium

Besteht bei der Behandlung der Krebserkrankung keine Aussicht mehr auf Erfolg, so ist der Patient im Endstadium seiner Krankheit angekommen. Dieses Stadium ist mit vielen körperlichen, vor allem aber seelischen Anforderungen Verbunden und belastet nicht nur den krebskranken Menschen, sondern vor allem auch sein persönliches Umfeld.

Die Pflege kann hier besonders schwierig werden, da es für die Angehörigen hart ist, mit anzusehen, wie ein geliebter Mensch von Tag zu Tag seine Kräfte verliert. Krebskranke Menschen im Endstadium lehnen in dieser Phase ihrer Erkrankung oft Unterstützung ab, da ihnen die Körperpflege Schmerzen oder zu viel Anstrengung verursacht. Auch Appetitlosigkeit und Nahrungsverweigerung sind nur schwer mit anzusehen für die pflegenden Angehörigen. In diesem Fall ist es immer ratsam, sich professionelle Hilfe mit ins Boot zu holen: ein (Palliativ-)Pflegedienst kann überforderte Angehörige entlasten, zudem kann auch die Unterbringung in einem Hospiz die Gewährleistung für einen würdevollen Abschied sein.

Pflege bei Krebs – Welche Pflegestufe ist bei Krebs möglich?

Die Pflegestufe bei Krebs ist abhängig von der Krebserkrankung. Je schwerwiegender und körperlich einschränkender, desto höher ist auch die Chance auf eine höhere Pflegestufe bei der Krebserkrankung. Grundsätzlich ist es immer ratsam, schon bei der ersten Diagnose einer Krebserkrankung alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um einen Pflegegrad zu beantragen. So kann der Antrag schnellstmöglich bearbeitet werden und im Rahmen der weiteren (häuslichen) Versorgung können dementsprechend Pflegehilfsmittel beantragt werden, die die häusliche Pflege deutlich einfacher für alle Beteiligten gestalten.

Geht es um die Durchführung pflegerischer Maßnahmen bei Krebspatienten, ist es generell immer ratsam, Fachpersonal einzuschalten. Im Rahmen eines Pflegegrades können hier anfallende Kosten übernommen werden.

Gerade im Rahmen der möglichen Nebenwirkungen nach den individuellen Therapiearten ist die Zusammenarbeit mit speziell geschulten Fachkräften eine Entlastung für den Betroffenen und die Angehörigen.

Nebenwirkungen können nach einer Chemo- und Strahlentherapie sein:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • starke Gewichtsabnahme
  • extreme Mundtrockenheit
  • Entzündungen und (Pilz-)Infektionen
  • Verdauungsprobleme in Form von Durchfall oder auch Verstopfung
  • gereizte Hautpartien, die Schmerzen oder Juckreiz verursachen
  • Fatigue, also lähmende Müdigkeit, die ein normales Alltagsleben schier unmöglich erscheinen lässt, da der Betroffene Patient unter einem chronischen Erschöpfungssyndrom leidet
  • Schmerzen
  • Lymphödeme

Viele Nebenwirkungen lassen sich schon mit einfachen Mitteln lösen oder zumindest lindern. Im Vordergrund sollten dabei aber immer die Bedürfnisse der an Krebs erkrankten Person stehen. Besonders wichtig ist es, die Lebensqualität so gut wie möglich aufrecht zu erhalten, vor allem wenn sie durch starke Schmerzen oder Übelkeit eingeschränkt ist. Leidet der Patient an Appetitlosigkeit und lehnt es ab, zu essen, so kann es häufig schon helfen, die Lieblingsmahlzeit zuzubereiten.

Pflege bei Krebs – Unser Team ist für Sie da

Sind Sie an Krebs erkrankt oder einer Ihrer Angehörigen benötigt Hilfe bei seiner Krebserkrankung, so vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen Termin mit unseren Mitarbeitern. Gemeinsam klären wir alle für Sie wichtigen Fragen und stehen Ihnen mit Herz, Verstand und Einfühlungsvermögen auch in schwierigen Zeiten stets zur Seite.

Vereinbaren Sie also noch heute einen Termin mit uns – wir freuen uns auf Sie.
Gute Pflege 24